Kurze Antworten auf das, was beim Arbeiten mit KynoPlan am häufigsten gefragt wird — und auf das Warum hinter einzelnen Funktionen. Die Suche im Seitenkopf findet beides: diese Fragen und die passenden Abschnitte der Anleitung.
Gruppen
Grundsätzliches
Braucht KynoPlan Internet — und wo liegen meine Daten?
Im Normalbetrieb nicht. Es gibt kein Benutzerkonto und keine Cloud-Synchronisation; deine Trainingsdaten liegen auf deinem Gerät. Internet brauchen nur einzelne Funktionen, die du selbst aufrufst: Wetter, Karte, Ortssuche, Diktat und die Absturzberichte — dazu die Handschrifterkennung, die ihr Sprachmodell einmalig herunterlädt und danach auf dem Gerät arbeitet. Genau deshalb ist die Sicherung so wichtig: Es gibt keine Kopie in der Cloud, aus der sich dein Training wiederherstellen ließe.
Einzelheiten in der Datenschutzerklärung.
Muss ich wirklich zuerst einen Hund anlegen?
Ja. Alles in KynoPlan hängt an einem Hund — Fährten, Tagebuch, Termine, Bewertungen. Pflicht ist dabei nur der Name; Rasse, Wurftag, Geschlecht und Notizen kannst du jederzeit nachtragen. Papiere und Dokumente erscheinen im Editor erst, nachdem der Hund einmal gespeichert wurde: öffne ihn danach noch einmal über ⋮ → Bearbeiten.
Mehr dazu: Erste Schritte.
Was ist der Unterschied zwischen einer Notiz und einem Tagebucheintrag?
Eine Notiz ist eine bleibende Eigenschaft des Hundes — „hat Angst vor Gewitter“, „Futter umgestellt“. Ein Tagebucheintrag gehört zu einem Tag und zu einer Trainingseinheit. Faustregel: Gilt etwas unabhängig vom Datum, ist es eine Notiz; willst du in einem halben Jahr nachlesen, wie genau dieser Samstag lief, ist es ein Eintrag.
Wo finde ich Hilfe zu genau dem Bildschirm, auf dem ich gerade bin?
Rund zwanzig Bildschirme tragen oben ein ?-Symbol. Es öffnet eine Erklärung zu genau diesem Bildschirm — ausführlicher als diese Website und immer auf dem Stand deiner installierten Version. Nicht jeder Bildschirm hat eines — Sicherung & Wiederherstellung zum Beispiel nicht; dafür gibt es diese Anleitung. Davon unabhängig schaltest du die kurzen Einblend-Tipps unter Einstellungen → Tipps & Hilfe ein und aus.
Mehr dazu: Hilfe und Kontakt.
Warum zeigt der Startbildschirm nur einen Hinweis, obwohl mehrere zutreffen?
Das ist Absicht: Banner, die sich stapeln, liest niemand mehr. Die Startseite zeigt deshalb höchstens eine Erinnerung gleichzeitig; ist die erledigt, rückt die nächste nach. Ein Tippen auf ✕ vertagt ein Banner nur. Dauerhaft abschalten kannst du die Uhren-Erinnerung unter Einstellungen → Uhren-App und die Sicherungs-Erinnerung unter Sicherung & Wiederherstellung.
Fährten legen und suchen
Warum erkennt die App abgelegte Gegenstände nicht von selbst?
Weil ein abgelegter Gegenstand im GPS-Signal nichts hinterlässt — dein Weg sieht an dieser Stelle aus wie überall sonst. Markiere ihn deshalb am besten genau dann, wenn du ihn ablegst. Bei Winkeln ist es anders: Sie zeichnen sich in deinem Weg ab, und dafür gibt es die Live-Erkennung während der Aufnahme (Einstellungen → Suche & Tracking) und die nachträgliche Erkennung über Ereignisse erkennen in der Fährten-Zusammenfassung.
Mehr dazu: Fährte legen und suchen.
Ich habe vergessen zu stoppen — kann ich das Ende abschneiden?
Ja: Fährte kürzen… im ⋮-Menü der Fährte. Setz die Markierung mit dem Schieberegler und wähle Davor löschen oder Danach löschen; Länge, Dauer und Zähler rechnen sich neu, und die App fragt vorher nach. Genauso hilft es am Anfang, wenn der Weg zum Startpunkt mit aufgezeichnet wurde. Was im weggeschnittenen Stück lag, verschwindet mit ihm — Markierungen eingeschlossen. Schneidest du vorn ab, wandert die Startzeit mit, damit die Dauer ehrlich bleibt.
Ich habe versehentlich „Fährte legen“ statt „Suchen“ gedrückt — ist der Lauf verloren?
Nein. In Suche umwandeln… im ⋮-Menü der Fährte macht aus der Aufzeichnung nachträglich einen Suchdurchgang, sodass der Lauf dort landet, wo er hingehört. Der Menüpunkt erscheint nur, solange die Fährte eine Aufzeichnung, aber noch keinen Suchdurchgang hat.
Kann ich dieselbe Fährte ein zweites Mal absuchen?
Ja — aber zu jeder Fährte gehört genau ein Suchdurchgang: Der neue ersetzt den alten mitsamt seinen Markierungen und Kennzahlen. Der gelegte Weg bleibt unangetastet. Die App fragt vor der zweiten Suche nach; die Rückfrage ist knapp, gemeint ist aber genau das. Ist dir der erste Durchgang wichtig, teile oder exportiere ihn vorher.
Wie finde ich Gegenstände wieder, die auf der Fährte liegen geblieben sind?
Mit Mir folgen im ⋮-Menü einer aufgezeichneten Fährte läufst du sie zu Fuß ab, mit live zentrierter Karte — deine Position als Richtungspfeil in der Mitte, die Karte dreht sich in deine Blickrichtung. Praktisch, um verlorene Gegenstände auf einer abgebrochenen Fährte wiederzufinden. Aufgezeichnet wird dabei nichts.
Muss ich das Telefon während der Suche in der Hand behalten?
Nein. Aufzeichnung und Suche laufen als Vordergrunddienst weiter — du kannst das Telefon einstecken und dich auf den Hund konzentrieren. Gefundene Gegenstände, Abweichungen und Notizen lassen sich auch später in der Zusammenfassung nachtragen, und mit einer Wear-OS-Uhr markierst du sie vom Handgelenk aus.
Warum lässt mich die App während einer Suche nicht vom Bildschirm?
Damit ein versehentliches Zurück keine laufende Aufnahme oder Suche abbricht: Die Zurück-Taste wird abgefangen, und die App bittet dich, die Suche erst zu beenden. Dieselbe Vorsicht gilt für ungespeicherte Änderungen — bei einem neuen Termin oder einer neuen Vorlage fragt die App nach, bevor etwas verworfen wird.
Muss ich zum Beenden jedes Mal den Bestätigungsdialog wegtippen?
Nein — halte den Stopp-Knopf gedrückt. Ein Balken füllt sich, und die Sitzung endet sofort. Lässt du vorher los, gilt das als einfaches Tippen, und der gewohnte Bestätigungsdialog öffnet sich; verloren geht dabei nichts. Wer nie gedrückt hält, merkt von der Abkürzung nichts.
Warum verschwindet der Hinweis „Gegenstand voraus“, bevor ich „Gefunden“ tippen konnte?
Er verschwindet, sobald der Hund ein Stück am Gegenstand vorbei ist — dieselbe Regel wie bei den Winkel-Hinweisen. Ein Hinweis, der stehen bleibt, verleitet zu einem späten Tippen — und der Fund würde dann an der falschen Stelle festgehalten. Solange der Hinweis steht, setzt Gegenstand gefunden die Markierung ohnehin an den Gegenstand und nicht an deine aktuelle Position. Verpasst du ihn, trag den Fund später im Reiter Ereignisse nach.
Was bedeutet die „Genauigkeit“ im Such-Reiter?
Sie ist ein Wert von 0 bis 100 und gibt an, welcher Anteil der Suchpunkte innerhalb der Toleranz um die gelegte Fährte lag — also keine mittlere Abweichung in Metern. Berechnet wird sie erst nach der Suche, nicht währenddessen. Ob die Toleranz aus der GPS-Genauigkeit abgeleitet oder fest vorgegeben wird, stellst du unter Einstellungen → Suche & Tracking ein; im GPS-Modus wirkt der Regler als Untergrenze.
Suchleine und Alarm-Reserve — was ist der Unterschied?
Die Suchleine ist der Abstand, in dem dein Hund vor dir arbeitet. Die Alarm-Reserve kommt obendrauf: Sie legt fest, wie weit vor dem Gegenstand der Alarm auslösen soll; eine größere Reserve warnt dich früher. Ist die Näherungslinie eingeschaltet, zeigt die Karte zwei Ringe — innen, wo der Hund ist, außen, wo der Alarm auslöst; bei Reserve 0 verschmelzen sie. Beides kannst du auf dem Suchbereit-Bildschirm auch nur für einen einzelnen Durchgang anpassen.
Planen und Regelwerk
Warum kann ich die mitgelieferten FCI-Beispiele nicht direkt bearbeiten?
Weil sie Referenzmaterial sind — die Muster nach den offiziellen IGP- und IFH-Vorgaben. Ließen sie sich verändern, wäre genau diese Rolle dahin. Nimm stattdessen Kopieren und bearbeiten: Du bekommst eine vollständig bearbeitbare Kopie in deinen eigenen Vorlagen, mit einem Vermerk, aus welchem Beispiel sie stammt. Die Beispiele selbst bleiben, wie sie sind.
Mehr dazu: Designs und Templates.
Warum darf kein Gegenstand direkt am Anfang oder Ende eines Bogens liegen — und warum zählt ein Bogen als zwei Winkel?
Weil Bogeneingang und Bogenausgang selbst Winkel sind. Für einen Gegenstand gilt dort deshalb derselbe Mindestabstand wie an jedem anderen Winkel, und in der Zählung ist ein Bogen ein Schenkel plus zwei Winkel. Leg den Gegenstand ein Stück weiter in den Schenkel hinein, dann liegt er wieder regelkonform.
Die App meldet einen Regelverstoß, und Speichern scheint nicht zu reagieren.
Es reagiert — du musst es nur gedrückt halten. Die Regelprüfung informiert, blockiert aber nie endgültig: Das letzte Wort hast du, denn im Gelände gibt es gute Gründe für eine abweichende Fährte. Damit du die Warnung nicht aus Versehen übergehst, dauert das Halten etwa anderthalb Sekunden — eine Füllung läuft dabei sichtbar mit.
Warum zählen die Schritte nach dem letzten Gegenstand nicht zur Fährtenlänge?
Weil die Fährte gedanklich am letzten Gegenstand endet. Dass der Fährtenleger danach noch ein Stück geradeaus weitergeht, ist Legepraxis und nicht Teil der Fährte — die App weist dieses Stück als Außerhalb (Auslauf) aus und rechnet es nicht in die Mindestlänge des Regelwerks ein. Ist in der Planung kein Auslauf vorgesehen, ergänzt die App ihn. Ohne Regelwerk gibt es die Unterscheidung nicht.
Bewerten und Prädikat
Wie kommt das Prädikat zustande?
KynoPlan leitet es aus der Gesamtwertung ab, umgerechnet auf 100 Punkte: Vorzüglich (V) ab 96, Sehr gut (SG) ab 90, Gut (G) ab 80, Bestanden (B) ab 70, darunter Mangelhaft (MG). FCI-IGP-FH ist die Ausnahme: Dort zählt der Durchschnitt beider Läufe, und beide müssen 70 Punkte erreichen — sonst gibt es kein Prädikat.
Mehr dazu: Bewerten.
Warum ziehe ich Punkte ab, statt sie zu vergeben?
Weil die FCI-Bewertung so funktioniert: Jeder Abschnitt beginnt mit der vollen Punktzahl, und du nimmst weg, was nicht gepasst hat — in den drei Kategorien Trieb, Technik und Koordination mit −0,1, −0,5 und −1,0. MAX setzt einen Abschnitt komplett auf null, der Rückgängig-Pfeil nimmt den letzten Schritt zurück. Willst du genauer sein, hängst du den Abzug über Aspekte an einen einzelnen Aspekt; im Bericht bleibt in beiden Fällen nachvollziehbar, woher er stammt.
Was passiert, wenn ich auf die manuelle Bewertung umschalte?
Du bekommst ein Blatt im Papierstil mit der Form der Fährte, auf dem du schreibst und zeichnest, dazu eine einzelne Endwertung von 0 bis 100 — zwei Finger zum Zoomen und Verschieben, ein Finger zeichnet. Wichtig: Das Umschalten verwirft die Inhalte des jeweils anderen Modus. Die App fragt vorher nach und sagt, was verloren geht; zurückschalten kannst du jederzeit über dasselbe ⋮-Menü.
Kann ich eine Bewertung als PDF weitergeben — zusammen mit der Fährte?
Ja. Neben QR-Code und JSON-Datei gibt es den PDF-Export mit dem kompletten Bogen: Abschnitte, Abzüge, Gesamtpunktzahl, Prädikat und deine Kommentare, mit dem Bild des Hundes in der Kopfzeile. Ist eine Fährte verknüpft, fragt die App „Mit der Fährte teilen?“. Antwortest du mit Fährte einbeziehen, hängt sie den vollständigen Fährtenbericht an dasselbe Dokument an; mit Nur die Bewertung lässt sie ihn weg. Die Bewertung selbst ist in beiden Fällen im PDF. Eine manuelle Bewertung wird mit dem markierten Bogen exportiert, nicht nur mit der Endpunktzahl.
Tagebuch, Ziele und Kalender
Kann ich das Datum eines Tagebucheintrags nachträglich ändern?
Nein. Das Datum setzt die App beim Anlegen, und es bleibt dabei — ein Eintrag dokumentiert den Tag, an dem er entstanden ist. Ein Training, das du erst später einträgst, hältst du deshalb im Text fest. Gespeichert wird ein Eintrag übrigens erst, wenn eine Notiz, eine Skizze oder ein Foto dabei ist; ein Tag oder eine Daumen-Bewertung allein genügt nicht.
Mehr dazu: Trainingstagebuch.
Wie kommt ein Trainingsziel auf das Gerät meiner Trainingspartnerin?
Über das ⋮-Menü eines Ziels oder über Ziele teilen… im ⋮-Menü des Ziele-Reiters — als QR-Code oder als Datei. Der Empfänger wählt, zu welchem Hund die Ziele gehören, und eine Skizze reist mit — es sei denn, der QR-Code würde dadurch zu groß; dann teile die Datei. Tagebucheinträge selbst lassen sich nicht teilen, nur Ziele.
Warum erinnert mich KynoPlan nicht an einen Termin?
Weil KynoPlan zu Terminen keine Benachrichtigungen verschickt. Willst du erinnert werden, schalte die Kalender-Synchronisation ein und hake die Kategorien an, die übertragen werden sollen — um die Erinnerung kümmert sich dann die Kalender-App deines Telefons. Die Verbindung ist standardmäßig ausgeschaltet; ohne sie bleibt der Kalender in KynoPlan eine reine Übersicht.
Mehr dazu: Kalender und Termine.
Wettkampfmodus
Warum tauchen meine Wettkampfhunde nicht in der Hundeliste auf?
Weil Wettkampfdaten und Trainingsdaten strikt getrennt bleiben, in beide Richtungen: Wettkampfhunde erscheinen nicht in deiner Hundeliste, Wettkampffährten nicht in deiner Fährtenliste, Wettkampfbewertungen nicht in deinen Bewertungen — und deine eigenen Trainingshunde stehen bei einer Meldung nie zur Auswahl. Wettkampfdaten wandern nur über einen ausdrücklichen Export oder eine Wiederherstellung.
Mehr dazu: Wettkampfmodus.
Warum kann ich bei der Auslosung keinen eigenen Startwert eingeben?
Weil eine Auslosung, die sich steuern lässt, keine Auslosung mehr wäre. Ein Startwert, den du selbst eingibst oder beliebig oft wiederholen kannst, wäre genau dieser Hebel. Deshalb erzeugt die App ihn selbst, und das Ergebnis steht im Moment des Auslosens fest. Das bildschirmfüllende Mischen ist reine Inszenierung über einem Ergebnis, das längst feststeht — du kannst es antippen und überspringen, ohne dass sich etwas ändert. Jede Auslosung wird protokolliert; ein zweiter Durchlauf über Neu auslosen ist möglich und wird als solcher ausgewiesen.
Warum wurde für manche Läufe keine Fährte ausgelost?
Ausgelost werden nur Zuweisungen, die auf Ausgelost stehen und noch keine Fährte haben — fest zugewiesene bleiben unangetastet. Voreingestellt auf „fest“ sind die Eigenfährten-Stufen IGP-1, IFH-1 und FPr-1, denn dort läuft der Hund seine eigene Fährte; an der Meldung kannst du das trotzdem ändern. Ersatzfährten bleiben grundsätzlich außen vor: Sie sind für den Ausfall gedacht und werden von Hand zugewiesen. Gibt es weniger Fährten als Läufe, meldet die App, dass Fährten fehlen. Und Neu auslosen zieht alle ausgelosten Zuweisungen noch einmal neu, nicht nur die offenen.
Der Wettkampf ist abgeschlossen — komme ich noch hinein?
Ja: Wettkampf wieder öffnen hebt die Sperre mit einem Tippen auf und behält die Unterschrift, sodass ein erneutes Abschließen keine neue verlangt. „Abgeschlossen“ heißt: keine neuen Meldungen, Fährten oder Wertungen. Korrekturen an einer Person oder einem Hund — ein Tippfehler im Namen, zwei zusammengeführte Einträge — wirken dagegen auch in bereits abgeschlossenen Veranstaltungen und in deren PDF; die App warnt vorher und nennt die betroffenen Veranstaltungen.
Wie kommt die gelegte Fährte vom Fährtenleger zurück zu mir?
Du schickst die geplante Fährte mit An Fährtenleger senden als QR-Code oder Datei auf sein Telefon; dort landet sie in einer „Fährtenleger-Auftrag“-Gruppe, ganz ohne Veranstaltung und ohne dass er etwas einrichten muss. Er zeichnet sie auf — die Nachbarfährten liegen blass darunter, damit er keiner in die Quere kommt — und wählt Aufnahme zurücksenden. Bei dir wird sie automatisch der richtigen Fährte zugeordnet, sofern genau eine passt; sonst kommt sie als gewöhnliche Aufnahme im Import an. Ist die Veranstaltung schon abgeschlossen, lehnt KynoPlan die Rücksendung ab — dann musst du sie erst wieder öffnen.
Können zwei Geräte gleichzeitig an derselben Veranstaltung arbeiten?
Technisch hindert dich niemand daran, gedacht ist es aber nicht so. Wettkampf teilen… ist eine Übergabe, keine Live-Synchronisierung: Die Veranstaltung wird als Zur Bewertung geteilt gekennzeichnet, auf deinem Gerät aber nicht gesperrt. Zurück kommt immer die ganze Veranstaltung — beim Import fragt die App ausdrücklich Ersetzen oder Als Kopie importieren, stillschweigend zusammengeführt wird nichts. Es gibt keine Konfliktauflösung und kein teilweises Zurückspielen; verabredet deshalb, wer gerade bearbeitet.
Die Uhr am Handgelenk
Funktioniert die Uhr ohne Telefon?
Nein. Die Wear-OS-App ist eine Fernbedienung und eine Anzeige: GPS und Daten liegen beim Telefon, die Uhr speichert nichts. Ohne laufende Sitzung zeigt sie „Starte eine Aufzeichnung oder Suche auf deinem Telefon“. Und ganz offen gesagt: Bricht die Verbindung ab, warnt die Uhr nicht, sondern zeigt weiter die letzte bekannte Sitzung samt laufender Zeit. Im Zweifel gilt, was auf dem Telefon steht; sobald die Verbindung wieder steht, schickt es den aktuellen Stand von sich aus nach.
Mehr dazu: Wear OS am Handgelenk.
Wie bekomme ich die Uhren-App auf meine Uhr?
Ist eine Wear-OS-Uhr gekoppelt, die Begleiter-App aber noch nicht installiert, bietet der Startbildschirm sie an — ein Tippen öffnet den Play Store direkt auf deiner Uhr. Denselben Weg findest du jederzeit unter Einstellungen → Uhren-App. Ist sie installiert, aber veraltet, bietet dieselbe Stelle stattdessen das Aktualisieren an.
Sichern und Gerätewechsel
Wie ziehe ich auf ein neues Telefon um?
Über eine Sicherung. Auf dem alten Gerät unter Einstellungen → Sicherung & Wiederherstellung eine .dtbackup-Datei erzeugen und mit In Datei speichern ablegen: So bleibt der Dateiname mitsamt Endung erhalten. Beim einfachen Teilen kann die empfangende App die Endung verschlucken; bei Google Drive ist genau das der Grund, den Speichern-Weg zu nehmen. Auf dem neuen Gerät KynoPlan installieren, an derselben Stelle Sicherung importieren wählen und die Datei einspielen. Medien reisen mit: Foto-Skizzen, Tagebuchfotos, Hunde-Avatare und Hundedokumente.
Mehr dazu: Sichern, teilen, importieren.
Beim Wiederherstellen fragt die App, wie die Daten übernommen werden sollen — was wähle ich?
Das ist der wichtigste Moment des ganzen Vorgangs, also nimm dir dafür Zeit. Auf einem neuen, noch leeren Gerät ist Löschen und importieren das Naheliegende. Steht auf dem Gerät schon etwas, das du behalten willst, nimm eine der ergänzenden Möglichkeiten — oder Auswählen, was importiert wird…, wenn du nur einzelne Hunde, Designs oder Wettkämpfe brauchst. Löschen und importieren ist endgültig; deshalb fragt die App ein zweites Mal nach. Wenn du unsicher bist, sichere vorher den aktuellen Stand; dann kostet ein Irrtum nichts. Nach dem Import zeigt KynoPlan einen Bericht darüber, was übernommen und was übersprungen wurde.
Macht KynoPlan automatische Sicherungen?
Nein. Eine Sicherung gibt es nur, wenn du sie selbst anstößt. Die App erinnert dich lediglich auf der Startseite, wenn die letzte eine Weile her ist — oder wenn du noch nie gesichert hast und schon Daten in der App liegen. Ein Tippen führt direkt zu Sicherung & Wiederherstellung; sobald du gesichert hast, verschwindet die Erinnerung. (Davon zu unterscheiden ist die Datensicherung, die Android selbst durchführt; darüber informiert die Datenschutzerklärung.)
Ist die Sicherungsdatei verschlüsselt?
Nein — die Sicherungsdatei ist weder verschlüsselt noch passwortgeschützt, und sie enthält alles: Hunde, Fährten, Bewertungen, Fotos und Dokumente. Verwahre sie entsprechend, und überleg dir, wo du sie ablegst und über welchen Weg du sie verschickst.
Kann ich einen einzelnen Hund an jemanden weitergeben?
Als eigene Datei nicht — dafür ist die Auswahl beim Wiederherstellen gedacht: aus einer Sicherung einzelne Hunde, Designs, Vorlagen oder Wettkämpfe herauspicken, wobei die Designs und Trainingseinheiten des gewählten Hundes mitkommen. Einzeln weitergeben lassen sich dagegen Fährten und Designs (.dttrack, QR, GPX, Bericht), Ziele (.dtgoal), Bewertungen (JSON, QR, PDF), ganze Wettkämpfe (.dtevent), Termine (.ics) und die Dokumente eines Hundes im ursprünglichen Format — nur der Hund selbst nicht.